Als langlebige Glühbirnen zum Problem wurden Das Phoebuskartell setzte die Lebensdauer von Glühlampen auf 1.000 Stunden herab. Wer haltbarere Lampen baute, musste sogar Strafe zahlen.

Kaufentscheidungen. Interne Schreiben nannten jedoch auch höhere Verkaufszahlen als Argument für kürzere Haltbarkeit. Die englischsprachige Quelle beschreibt den direkten Antrieb als höhere Gewinne durch erstklassige Ersatzkäufe.

 

Zu langes Leuchten kostete Strafe

Die Begrenzung blieb nicht bloß eine Empfehlung. Das Kartell ließ Glühlampen testen und überwachte die Lebensdauer mit erheblichem technischen Aufwand. Hersteller, deren Lampen länger als 1.000 Stunden verbrannten, mussten finanzielle Sanktionen zahlen.

Eine Tabelle von 1929 legte genau fest, wie viele Schweizer Franken fällig wurden. Die Höhe richtete sich danach, wie weit eine Lampe die Grenze überschritt.