Ziffer sechs.
Weltweit gab es nur zehn Exemplare dieses Modells.
Einen Monat zuvor hatte ich Alejandro gebeten, genau diese Uhr als Geburtstagsgeschenk für seine Mutter zu besorgen. Ich selbst war damals wegen einer wichtigen Vertragsverhandlung in Monterrey gewesen.
„Gefällt dir meine Uhr?“, fragte Camila.
„Woher hast du sie?“
Sie hob stolz ihr Handgelenk.
„Alejandro hat sie mir geschenkt.“
Ich betrachtete sie schweigend.
Plötzlich erinnerte ich mich an die zahlreichen Geschäftsreisen meines Mannes, seine späten Anrufe und die Wochenenden, an denen er angeblich wichtige Termine hatte.
Camila deutete mein Schweigen anders.