ich zunächst zögerte.
„Wäre es vielleicht möglich, dass Sie mir die Kleidung mit der Post schicken? Leider kann ich im Moment auch die Versandkosten nicht übernehmen.“
Ich las ihre Nachricht zweimal. Eigentlich hatte ich die Kleidung bereits kostenlos angeboten. Nun sollte ich zusätzlich das Porto bezahlen. Für einen Augenblick fragte ich mich, ob die Frau meine Hilfsbereitschaft vielleicht einfach ausnutzen wollte.
Ich legte das Telefon beiseite und kümmerte mich um das Abendessen. Doch ihre Nachricht ging mir nicht aus dem Kopf. Schließlich wusste ich überhaupt nichts über ihre Lebensumstände. Vielleicht