„Der Vater gab seine von Geburt an blinde Tochter einem Bettler zur Frau, und das geschah dann…“

Sie konnte das Licht nicht sehen, aber zum ersten Mal in ihrem Leben war sie nicht in Dunkelheit.

Das Steinhaus am Fluss war zu einer Oase der Ruhe geworden, ein Ort, an dem der Duft von Lavendel in der Luft lag und das gedämpfte Rauschen des Gebirgsbachs den Rhythmus des Lebens vorgab. Doch für Yusha war dieser Frieden nichts weiter als eine zerbrechliche Glasskulptur. Sie wusste, dass Geheimnisse von solch großer Bedeutung – ein toter Arzt, der als Dorfheiler wiederauferstanden war – nicht für immer verborgen bleiben konnten.

Die Veränderung begann eines