Ein Mädchen erschien an meinem Krankenbett im Krankenhaus – dann sagte sie meinen Namen Fünfzehn Tage lag ich im Krankenhaus, und kein einziges Mal bekam ich persönlichen Besuch. Meine Kinder lebten weit entfernt, meine Freunde hatten kaum Zeit, und besonders die Abende fühlten sich endlos an. Doch fast jeden Abend erschien plötzlich ein stilles kleines Mädchen in meinem Zimmer und setzte sich neben mein Bett. Sie erzählte kaum etwas über sich, sagte mir aber immer wieder dieselben aufmunternden Worte.

wusste ich, dass die vergangenen Tage für mich außergewöhnlich gewesen waren.
Vielleicht hatte der Arzt recht.
Vielleicht hatte mein Kopf aus Einsamkeit, Erschöpfung und einzelnen Erinnerungen eine Person geschaffen, die mir genau das sagte, was ich in diesem Moment hören musste.
„Sei stark. Du wirst wieder lächeln.“
Diese Worte gingen mir trotzdem nicht aus dem Kopf.
Einige Tage später durfte ich das Krankenhaus verlassen.
Zu Hause konzentrierte ich mich auf meine weitere Erholung. Ich ging täglich kleine Strecken, erledigte wieder einfache Dinge selbst und versuchte, meinen normalen Alltag zurückzugewinnen.
Mit