das Ausbleiben einer Reaktion der Kommunen dazu geführt hat, dass weitere Straftäter in Deutschland verbleiben konnten. Ebenso unklar ist, ob die Kommunen zwar Maßnahmen ergriffen, aber nicht auf die E-Mail geantwortet haben. Nach Angaben des Flüchtlingsministeriums umfassen die Listen 1245 Namen von Migranten, die zur Ausreise verpflichtet sind. Der Großteil dieser Namen betrifft die Stadt Köln, während andere Kommunen in Nordrhein-Westfalen für weitere 800 Personen zuständig waren. Es wurden lediglich 143 Anträge auf Amtshilfe zur Beschaffung von Ersatzreisedokumenten gestellt. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass „seitdem 53 Personen abgeschoben
Nur vier Kommunen erklärten sich bereit, bei Abschiebungen zu unterstützen. Es sind neue Einzelheiten zu dem Kölner Skandal um die Behinderung von Abschiebungen straffälliger Personen bekannt geworden. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der FDP-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen.