und geschädigtem Gewebe angezogen.
Die seit Monaten bestehende, übelriechende Ohrenentzündung hatte vermutlich günstige Bedingungen für die Eiablage geschaffen.
Die Fliege konnte ihre Eier am Eingang des Gehörgangs ablegen, aus denen innerhalb kurzer Zeit Larven schlüpften.
Diese ernähren sich bevorzugt von abgestorbenem oder geschädigtem Gewebe.
Durch ihre Bewegungen und kleinen Mundhaken können sie die empfindliche Haut des Gehörgangs zusätzlich verletzen, was die starken Schmerzen und Blutungen erklärt.
Besonders gefährlich wird ein solcher Vorfall, wenn die Larven tiefer in das Ohr eindringen. Dabei können das Trommelfell und das Mittelohr geschädigt