Die Vasa: Warum ein Kriegsschiff 1628 nach wenigen Minuten sank Die Vasa war prächtig bewaffnet, aber instabil. Warnzeichen waren bekannt, doch erst die Jungfernfahrt machte den Konstruktionsfehler sichtbar.

Gewicht tief im Rumpf.

Ein Prestigeprojekt mit engem Spielraum

König Gustav II. Adolf ließ die Vasa ab 1626 bauen. Schweden befand sich im Krieg und wollte seine Seemacht ausbauen. Das Schiff sollte nicht nur kämpfen, sondern Macht sichtbar machen. Zwei Geschützdecks, zahlreiche Kanonen und ein reich verzierter Aufbau machten es zu einem schwimmenden Prestigeprojekt.

Genau diese Kombination verschob den Schwerpunkt nach oben. Mehr Ballast hätte helfen können, doch der Rumpf bot dafür nur begrenzt Platz. Zu viel zusätzliches Gewicht hätte außerdem die unteren Geschützpforten näher an die Wasserlinie gebracht. Das