Die Vasa: Warum ein Kriegsschiff 1628 nach wenigen Minuten sank Die Vasa war prächtig bewaffnet, aber instabil. Warnzeichen waren bekannt, doch erst die Jungfernfahrt machte den Konstruktionsfehler sichtbar.

auf. Eine weitere Böe drückte sie stärker zur Seite. Durch die offenen Pforten des unteren Geschützdecks strömte Wasser in den Rumpf.

Offene Pforten allein erklären das Unglück nicht. Auf einem ausreichend stabilen Schiff wären sie bei mäßigem Wind nicht sofort unter die Wasserlinie geraten. Entscheidend war die starke Krängung durch den hohen Schwerpunkt. Als Wasser einströmte, verstärkte dessen Gewicht die Schieflage. Die Besatzung hatte kaum Zeit zu reagieren.

Die Untersuchung fand keinen einzelnen Schuldigen

 

 

Schon kurz nach dem Untergang begann eine Untersuchung. Schiffbauer, Offiziere und Verantwortliche wurden befragt.