Die Vasa: Warum ein Kriegsschiff 1628 nach wenigen Minuten sank Die Vasa war prächtig bewaffnet, aber instabil. Warnzeichen waren bekannt, doch erst die Jungfernfahrt machte den Konstruktionsfehler sichtbar.

Die Aussagen zeigen, dass die Beteiligten das Problem sahen, aber Verantwortung weiterreichten. Der König hatte Maße und Bewaffnung beeinflusst, befand sich jedoch nicht in Stockholm. Der ursprüngliche Schiffbauer war bereits gestorben. Die Offiziere verwiesen auf Befehle und auf den Zeitdruck.

Am Ende wurde niemand bestraft. Das ist historisch interessant, weil es den Fall von einer einfachen Geschichte über einen unfähigen Einzelnen unterscheidet. Die Vasa war ein Organisationsversagen: Warnzeichen waren vorhanden, doch Zuständigkeit, Messmethoden und Entscheidungsfreiheit reichten nicht aus, um die Abfahrt zu stoppen.

Was von der Vasa bleibt

 

1961