Quitte: Reife, Verarbeitung und warum sie nicht roh schmeckt Die Quitte ist die Frucht, die im Obstregal regelmäßig liegen bleibt. Sie sieht aus wie eine zu groß geratene Mischung aus Apfel und Birne, duftet im ganzen Raum – und wer dann hineinbeißt, legt sie enttäuscht wieder weg.👋 Schau dir die ersten Kommentare an 👇👇👇

Quitte verträgt kräftige Würze erstaunlich gut. Klassisch sind Zimtrinde und Nelke – beim Einkochen am besten ganze Zimtstangen und ganze Nelken mitziehen lassen und vor dem Abfüllen entfernen. Auch Sternanis, Vanille und ein Stück Ingwer passen.

Wer die Richtung der Klosterküche einschlagen möchte, gibt eine Messerspitze Galgant ins fertige Mus – warm und ingwerartig, ein guter Gegenpol zur Säure der Frucht.

Die Quitte in der Klostertradition

Die Quitte gehört zu den Pflanzen, die in Hildegards Physica beschrieben werden. Das ist naheliegend, denn der Quittenbaum stand in mitteleuropäischen Kloster- und Bauerngärten über Jahrhunderte –