Grundsicherungs-Empfänger: Pflichtjobs kommen!

Langzeitarbeitslose unter 55 Jahren, Alleinerziehende nach Abläufen spezieller Schonfristen und Personen, die wiederholt Job-Angebote ablehnten. Wer sich weigert, riskiert nicht nur die 30-Prozent-Kürzung, sondern im Extremfall einen vollständigen Entzug des Regelbedarfs für bis zu zwei Monate.


Einordnung und Ausblick Befürworter sehen in den Pflichtjobs eine Brücke zurück in geregelte Arbeitsrhythmen und soziale Kontakte. Kritiker warnen vor Stigmatisierung und Verdrängung regulärer Beschäftigung. Fest steht: Die Jobcenter haben mehr Spielraum erhalten, aber auch mehr Verantwortung, jede Zuweisungsorgfältig zu prüfen.


Ob die Reform wirklich mehr Menschen nachhaltig in Arbeit bringt, wird sich erst